So war das – Segeln in Holland

Am Dienstag nach Ostern hieß es für elf Leute “Leine los” und ab ging es in Richtung Holland. Noch am Abend trauten sich vier mutige Skipper aufs Wasser.
Am nächsten Tag stach die Flotte von drei Booten in See. Direkt nach dem Ablegen übten wir das Mann-Über-Bord-Manöver im Hafen. Nach dem Umkleiden konnten wir unseren Kurs aufnehmen und zu unserem Übungsteich aufbrechen. Dort begann der Segelschnupperkurs mit Wenden, Halsen und Anlegeversuchen. Weil alles so gut klappte beuchten wir die nahgelegte Kleinstadt Sneek und ließen den Tag dort ausklingen. Auf einer Abkürzung erreichten wir am Abend unsere Unterkunft. Noch ging es nicht ins Bett … lautstark wurden alte Schinken getrellert.

Der nächste Tag begann mit einem Blick aus dem Fenster. Der Himmel war klar und es blies sogar ein Wind! :) Einen großen See galt es zu erreichen (Heeger Meer). Auf den Booten gab es jede Menge Gesprächsstoff und viel Spaß. Der Ort selbst war ein schnuckeliges holländischens Fischerdörfchen mit kleiner Einkaufszone und mehreren Yachthäfen. Nach dem Einkauf fürs Abendessen führte uns unserer Kurs zur sogenannten “Haseninsel”. Die Hasen blieben fern, doch ein paar Schaafe waren zu sehen. Wir bekamen aber eine Ahnung davon, dass diese Insel im Sommer von vielen Besuchern aufgesucht würde. Überall waren Feuerstellen und Zeltmöglichkeiten. An diesem zweiten Abend ließen wir uns sonnenverbrannt, gesättigt und sehr müde in unsere Kojen fallen.

Am dritten Tag stellten wir unser Können auf die Probe und segelten bis zum Eiselmeer (35km). Leider blieben nur zwei Stunden zur Ortsbesichtigung in Lemmer, da wir am Abend die Heimreise antreten mussten.

Viel zu schnell gingen diese drei Tage Segeln vorbei und es wird mit Sicherheit nicht das Letzte mal gewesen sein …

Eine Antwort auf So war das – Segeln in Holland

  1. Hallo,

    ihr habt ja eine schöne Seite. Noch besser wäre es, wenn ihr mehr Bilder eurer Aktivitäten online stellen würdet!

    Wünsche nachträglich frohe Ostern,

    Daniel von der LJV